Nachtigall

Lyrics
[Songtext zu "Nachtigall"] [Strophe 1] Da liegt ein Brief auf dem Klavier, von einer Fremden adressiert An meine Wenigkeit Dein ganzes Leben ist sehr lang, handelt von dem, worüber man An guten Tagen lieber schweigt Über ein Jahr liegt er schon dort, aber geahnt hab' ich's sofort Dass nicht ein Wort darin mich meint Wie wirft man etwas in den Müll, das eine Antwort kriegen will Die man lieber schuldig bleibt? [Refrain] All meine Lieder stahl ich der Nachtigall Die manchmal zwischen vier und fünf vor meinem Küchenfenster singt All meine Lieder stahl ich der Nachtigall Ich dachte, ihr wär das egal, arme Nachtigall [Strophe 2] Ich bin einfallsloser Mann, der, wenn er nachts nicht schlafen kann An seinem Küchenfenster sitzt Mit ein paar Körnern in der Hand, denen alleine er's verdankt Dass man ihm solche Briefe schickt Doch mit dem Glück kommt auch die Angst, dass es davonfliegt irgendwann Und dann vielleicht nie mehr zurück Dass es dann einen andern gibt, der in der Nacht die Ohren spitzt Und sich mit ihren Federn schmückt [Refrain] All meine Lieder stahl ich der Nachtigall Die manchmal zwischen vier und fünf vor meinem Küchenfenster singt All meine Lieder stahl ich der Nachtigall Ich dachte, ihr wär das egal, arme Nachtigall [Bridge] Die Wintermonate sind schlimm, denn da hört man nur den Wind Ohne jegliches Gefühl, seine kaputte Orgel spielt Zu dem Brief auf dem Klavier fällt mir keine Antwort ein Wann ist endlich wieder Mai? Wann ist endlich wieder Mai? [Outro] All meine Lieder stahl ich der Nachtigall Die manchmal zwischen vier und fünf vor meinem Küchenfenster singt
Rate this song
0/5.0 - 0 Ratings
Loading comments...
Credits
- Writers
- Maxim