Ballade von den Spaniern im Dresdener Exil

Wolf Biermann - Pop, Deutschland
Ballade von den Spaniern im Dresdener Exil
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Duration: 5:51
Lyrics
[Songtext zu "Ballade von den Spaniern im Dresdener Exil"] [Intro] Ballade von den Spaniern im Dresdener Exil [Strophe 1] Da hängt ein Bild, schau dir das an Du siehst, gemalt aus lauter Grau Ein Mann, daneben Frau und Mann Mann, Mann, Frau, Mann und noch 'ne Frau Porträts in Öl, mit Schmerz gemalt Von Nuria Quevedo, hier In diesem halben deutschen Land Damit sie Spanien nicht verlier Er ist nicht alles, aber viel Der Blick nachhaus aus dem Exil, Exil [Strophe 2] Sieh dir das Bild an, neunmal schwarz Steh'n Haare um ein Steingesicht Vom Warten grau, im Wartesaal Der Weltrevolution, und nichts Seh'n diese Augen noch, sie starr'n Verlor'n in die Vergangenheit Und eine sture Hoffnung hält Die Köpfe hoch, die sind bereit Barfuß zu laufen bis zum Ziel Den Weg nachhaus aus dem Exil, Exil [Strophe 3] Die Steine, sich dir diese an Aus Spanien vom Bürgerkrieg Die Endmoräne, deren Rest In Dresden an der Elbe liegt Und da am Rand, der blonde Stein Das ernste Kind, da ließ sich, klar Die eine mit 'nem Blonden ein Der nie in solcher Trauer war Für ihn bedeutet es nicht viel Das große Bitterwort Exil, Exil [Outro] Was kann ich tun? Und was könnt ihr Noch tun, dass die Genossen hier Aus Chile, die jetzt bei uns sind Mit Mann, Mann, Frau und Mann und Kind Was tun, dass diese Menschen nicht Bald auch mit solchem Steingesicht Hier liegen bleiben, vierzig Jahr Weil Pinochet doch stärker war Genossen, ihr versteht Weil Pinochet noch stärker war Als unser gutes starkes Wort Solidarität
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Credits
- Writers
- Wolf Biermann