Goethes Faust Rap

Lyrics
[Songtext zu "Goethes Faust Rap"] [Intro] Yeah [Part 1] Im Himmel gegenüber sitzen sich Mephisto und der Herr (Yeah) Mephisto fällt der Glaube an die Menschheit ziemlich schwer Denn er glaubt noch an ihre Angst und bedingungslose Treue nicht "Ich möchte eine Wette machen" ist es, was der Teufel spricht Er streckt dem Herrn seine Hand entgegen Er würde [?] der Menschen alles geben, alles nehmen Nur um ihm zu zeigen, dass auch solch einen Weisen Wie Heinrich Faust in der Religion starke Zweifel begleiten Der Herr ist ziemlich siegessicher Und schlägt in die Wette ein, darauf folgt aus Mephistos Rachen ein fieses Kichern Unten auf der Erde sitzt der Heinrich am Schreibtisch Und peilt nicht, was diese Welt im Innersten vereinigt Es fällt ihm nicht leicht, mit dem Denken aufzuhör'n Er versucht dazu sogar, Erdengeister zu beschwör'n Doch auch die lehnen ihn ab und Faust ist völlig verzweifelt Um seine Weisheit einzuschränken, ist er viel zu eitel Mit sei'm primitiven Schüler Wagner regt er sich ab Bei 'nem Spaziergang durch die schön'n, großen Gärten der Stadt Dabei verfolgt ihn ein Pudel mit seltsamer Mähne Mit dunkelstem Fell und mit pechschwarzer Seele Bei Faust zu Hause zeigt er sein Gesicht nun ganz deutlich Des Pudels Kern entpuppt sich als Mephisto - der Teufel Der Herr verspricht ihm, dass das mit der Weisheit klappt Und die beiden schließen einen Pakt [Hook] Leg dich nicht mit mir an Denn ich bin nicht alleine Mir steht momentan Der Teufel stets zur Seite Wir sind drauf, wir sind laut, er gibt mir das, was ich brauch' Denn ich hab' diesem Teufel meine Seele verkauft [Part 2] In Auerbachs Keller fließen bald Alkohol und keine Trän'n Denn so könnte Heinrichs Leben gerne ewig weitergeh'n Doch er ist schon alt, der Tod ist längst in Sicht Der Grund dafür, dass ihn Mephisto zu 'ner Hexe schickt Diese Hexe sieht ihm seine tiefsten Wünsche schon an Und gibt ihm ohne zu zögern einen Verjüngerungstrank So wird er jung und attraktiv, muskulös und voller [?] Er trifft ein Mädchen auf der Straße und hat sich sofort verliebt "Junges Mädchen, darf ich's wagen, Sie nach Hause zu begleiten Sie auf meinen Händen tragen, Ihnen neue Welten zeigen?" Doch sie will ihn nicht, das hat er nicht bedacht Aus Verzweiflung beruft Faust sich auf den Pakt Mit dem Teufel und bittet ihn, sie für sich zu gewinn'n Seiner dunklen Macht kann sich nicht entrinn'n Und so erstielt sich Faust die reine Seele dieses Mädchens Sie heißt Margarete, doch er nennt sie "Gretchen" Zwischen Faust und Gretchens Familie beginnt Krieg Weil sie wohl in Zukunft ein uneheliches Kind kriegt Und zwar von Heinrich, der sich heimlich ihre Unschuld erschlich Sie verurteilte sich, denn ihr Wunsch war es nicht Faust versucht sich zu verzieh'n, doch begegnet dem starken Und älteren Bruder des jungen Gretchen Der will ihn zur Rede stell'n, mitten in der Nacht Doch eh er sich versieht, hat ihn Heinrich umgebracht [Hook] Leg dich nicht mit mir an Denn ich bin nicht alleine Mir steht momentan Der Teufel stets zur Seite Wir sind drauf, wir sind laut, er gibt mir das, was ich brauch' Denn ich hab' diesem Teufel meine Seele verkauft [Part 3] Beizeiten nimmt die Story dann ein spannendes Ende Denn Margarete hat ihr Kind bereits im Wasser ertränkt Um der Schmach und dem Lästern der Anderen zu entgeh'n Doch muss nun in den Kerker, denn sie wurde dabei geseh'n Und muss bezahl'n mit dem eigenen Leben für das Verbrechen Doch Faust und Mephisto überlegen, wie sie sie retten Und brechen langsam ein in den Kerker des Todes Schleichen sich hinein mit Bewertermethode Und als Heinrich Faust dann endlich auf Gretchen trifft Und ihren Namen ruft, hört sie es, doch dreht sich nicht um Denn sie weiß von seinem Pakt mit dem Herrscher ihrer Nacht Bekannt als Mephisto - der Teufel, sie lacht Sieht ihm in die Augen und bringt ihn zum Staunen Denn was sie nun sagt, sollte ihm den Atem rauben: "Ich gehe nicht mit dir und deinen teuflischen Scherben Viel lieber kauere ich hier, um bald in Reue zu sterben" Und trotz Bitten und Fleh'n möchte sie nicht mit ihm geh'n Mephisto packt ihn und rennt, sie will ihn nie wieder seh'n Die beiden Männer flieh'n, sie hatten sowieso nicht viel Zeit Denn Margaretes Leben ist nur noch dem Tode geweiht Der Himmel weint, Gretchen zieht ins Paradies Faust geht's mies, denn sein Plan ging schief Er hat den Glauben verloren und die Moral von der Geschichte Ist, dass auch die Weisheit nicht von den Verführungen des Bösen spricht [Hook] Leg dich nicht mit mir an Denn ich bin nicht alleine Mir steht momentan Der Teufel stets zur Seite Wir sind drauf, wir sind laut, er gibt mir das, was ich brauch' Denn ich hab' diesem Teufel meine Seele verkauft
Rate this song
0/5.0 - 0 Ratings
Loading comments...
Credits
- Writers
- SINIMA
- Tirow