Die Georgine

Lyrics
Language:
Warum so spät erst, Georgine? Das Rosenmärchen ist erzählt Und honigsatt hat sich die Biene Ihr Bett zum Schlummer schon gewählt Sind nicht zu kalt dir diese Nächte? Wie lebst du diese Tage hin? Wenn ich dir jetzt den Frühling brächte Du feuergelbe Träumerin Wenn ich mit Maithau dich benetzte Begösse dich mit Juni-Licht? Doch ach, dann wärst du nicht die Letzte Die stolze Einzige auch nicht Wie, Träumerin, lock' ich vergebens? So reich' mir schwesterlich die Hand Ich hab' den Maitag dieses Lebens Wie du den Frühling nicht gekannt Und spät, wie dir, du feuergelbe Stahl sich die Liebe mir in's Herz; Ob spät, ob früh, es ist dasselbe Entzücken und derselbe Schmerz
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Credits
- Writers
- Hermann von Gilm
- Richard Strauss