Du brauchst nicht mehr

Lyrics
[Songtext zu "Du brauchst nicht mehr"] [Strophe 1] Der Fortschritt ist ein Menschendrang, durch den man leicht vergisst So mancher Schritt bringt uns weit fort, von dem, was wichtig ist Der Wissensdurst bleibt ungelöscht und ohne Ziel Der Wohlstand nahm das Sättigungsgefühl Und wieder flimmert durch die Zimmer Um Punkt acht ein Flüchtlingsstrom Ein Vater trägt am Rücken seinen Sohn und sagt [Refrain] Du braucht nicht mehr, als du tragen kannst Du brauchst nicht mehr, als ein Leben ohne Angst Und dass du niemals mehr um deine Kinder bangst [Strophe 2] Ich gehe seither mit ganz andren Augen durch die Stadt Ich seh' so viele, die ihr Schicksal her verschlagen hat So mancher, dem sie unerwünscht, tut dies lautstark kund Vergisst, kein Mensch verlässt gern seine Heimat ohne jeden Grund Man redet viel von Toleranz Doch was man spürt, ist meist nur dumme Arroganz [Refrain] Du braucht nicht mehr, als du tragen kannst Du brauchst nicht mehr, als ein Leben ohne Angst Und dass du endlich nachts wieder schlafen kannst Du brauchst nicht mehr Du brauchst nicht mehr [Bridge] Und für den Fall sollt' ich mal wieder kraftlos sein Präg' ich mir diese Worte ein [Refrain] Du braucht nicht mehr, als du tragen kannst Du brauchst nicht mehr, als ein Leben ohne Angst Und dass du endlich nachts wieder schlafen kannst Du brauchst nicht mehr Nein, du brauchst nicht mehr Du brauchst nicht mehr
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Credits
- Writers
- Rainhard Fendrich