Der g’schupfte Ferdl

Album cover art for "Der g’schupfte Ferdl" by Rainhard Fendrich

Rainhard Fendrich - Pop, Österreichisches Deutsch

Der g’schupfte Ferdl

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Duration: 4:38

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Lyrics

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Heite ziagt da gschupfte Ferdl frische Sockn an Grün und gelb gestreift, das ist so elegant Schmiert mit feinsta Brillantine seine Lockn au Putzt si d'Schuach und nocha haut er se ins Gwaund Denn beim Tumser drausd in Neu-Lerchnföd Is Perfektion Auf da Eckn trifft er daun de Mitzi Wasdapschik Das beliebte Pinab-Görl von Hernois Ihre Kleidung ist wie seine ganz dezent und schick Sie hot beinoh echte Perllen uman Hois Denn beim Tumser drausd in Neu-Lerchnföd Is Perfektion So gehn die beiden nun vergnügtem Sinn zum Wimmer hin Bei der Gadrobe sehn se ein großes Schild: "Die pe-te Gäste werdn höflichst gebeten Die Tanzlokalität ohne Messa zu betreten" Da legt da gschupfte Ferdl ohne lange zu reden Sein Toschnfeidl hin Die Mitzi hot im Taschl eh no an drin Da fangt mit Schwung und Elan A gschtampfta Jitabug an Gespielt von Tscharlie Woprschaleks Goidn Bois aus Hernois Und mit Elastizität Die sich von selba vahsteht Schleift da geschöpfte Ferdl de Mitzi aufs Parkett Das ist ziemlich übervölkert schon Weu beim Tumser is heit, eh scho wissn Perfektion Das Saxophon das imparovisiert "Ei kenn't gif ju änising bat loff" Beim letztn Ton, do hom ma se g'irrt Drauf sagt da Ferdinand: "Des is a gsöchta Off!" Aber gleich nebenan steht ein junger Mann Der glaubt, dass ihn der Ferdinand gemeint haben kann Er ist über diese Randbemerkung sehr deprimiert Weil der Ferdl hat ihm einst seine Mitzi entführt Er findet das gemein Doch hasst er Schlägerein Drum beißt a nur den Ferdl in de Nasn hinein Der is ganz deschparat Er waß sich kan Rat Weu a's Messa bledaweis in der Gadrob liegn hot Ader gleich drauf wird ihm bessa Wei ihm foit ein De Mitzi hat ja noch ein Messa! Er gibt dem Gegner einen ziemlich leichten Stessa! Durch diesen Stessa fliegt der durch das ganze Tanzlokal Am andern Ende pickt er traurig an der Wand Und zwei, drei Tänzer Die ringeln sich am Boden Davon sogt ana: "Jetzt hama an Marodn!" D0 sogt a andera: "Ge, warum net glei an Dodn?" Sie schütteln sich die Hand Und den Ferdinand ausm Gwand Kaum hot da Ferdl seine Floschna Sogt a: "Mitzi reib ma's Messa aus da Toschna!" Doch de Mitzi sogt: "Da Teife sois hoin Jetzt hot ma wer mei Taschl gstoihn!" Und indem dass dann der gschupfte Ferdl wehrlos war Hat die Übermacht ihn ziemlich maltretiert Er bekam ein blaues Äugl dass er schwerlos war Das hat er mit kalte Umschläg sich kuriert Und er nimmt jedes Mal, wann ihm der Schädl brummt Zwa Pyramidon Doch nächste Wochn ziagt da gschupfte Ferdl wieder frische Socken an Grün und gelb gestreift, das ist so elegant Zieht mit feinster Brillantine seine Locken au Putzt si d'Schuach und nocha hauta sich ins Gwaund Weil beim Tumser drausd in Neulerchnföd Is wieda amoi Perfektion!

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Credits

Writers
  • Gerhard Bronner