Angst

Lyrics
[Songtext zu "Angst"] [Strophe 1] Krank und übersät mit Angstgeschwüren Seh'n wir sie erneut das Feuer schüren Aufgebracht in kalter Wut entschlossen Sich mit Wollust sattzuhassen Völlig machtlos mit gebrannten Häuten Dämmern uns von fern Vergangenheiten Die wir ständig suchten zu vergessen Doch vergeblich, sie sind machtbesessen Söhne, die von Vätern sterben lernten Hoffen auf Gewalt Vernunft zu ernten Kinder, die sich unbesiegbar fühlen Träumen lüsternd davon Krieg zu spielen [Refrain] Hände, die zu Fäuste schwellen Alles in den Schatten stellen Was wir über Liebe hörten Achtlos ihr den Krieg erklärten Ausgepeitscht durch Kampfparolen Droh'n Gehirne zu verkohlen Noch bevor sie denken konnten Weil sie sich in Trägheit sonnten [Strophe 2] Kraft und Freiheit, danach woll'n sie streben Und voll stolz die Hand zum Schlag erheben Sie, die nichts von Blut und Tränen wissen Wollen herrschen, zornig und verbissen Seht den Tod, der kalt und stählern lauert Unterirdisch, stumm und eingemauert Sorgsam aufgeteilt in Megatonnen Haben sie ihn schon für sich gewonnen Friede, der allein, mit Angst gemästet Hat die Freiheit nach und nach verpestet Dünn die Luft, in der wir atmen können Wer kann noch das Recht vom Unrecht trennen? [Refrain] Hände, die zu Fäusten schwellen Alles in den Schatten stellen Was wir über Liebe hörten Achtlos ihr den Krieg erklärten Ausgepeitscht durch Kampfparolen Droh'n Gehirne zu verkohlen Alles wollen sie riskieren Nein, wir wollen nicht marschieren
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Credits
- Writers
- Rainhard Fendrich