Lost Lost Lost World

Album cover art for "Lost Lost Lost World" by PeterLicht

PeterLicht - Pop, Deutschpop

Lost Lost Lost World

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Duration: 7:48

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Lyrics

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[Songtext zu ""] [Strophe 1, gesprochen] Ich war verloren Ich lief durch die Straßen und sah in Augen Und hinter jedem Auge lag ein schwarzer Ozean Und ich sah die Menschen Ich sah in jedes Menschenauge, die Schwärze In jeder Iris einen schwarzen Punkt Und das Dunkle formt sich zu Tropfen Die sich sammeln Und anwachsen Bis sie sich lösen und herabfallen In die Tiefe Ich weiß nicht, wann sie auftreten auf einen Grund In einem Gebirge der Schwärze fallen sie herab Aus den Steilwänden Die Steilwände hinunter fallen sie Tropen für Tropfen hinunter In die Schwärze Ich sitze in einem Gebirge der Schwere Aus den Felswänden regnen die Steine heraus Und jeder Stein ist eine Träne Ich war der Teil einer Gesellschaft Oder vielleicht war's auch so: Ich war eine Gesellschaft Ich war verloren, ich fand mich suchend Es kam mir abhanden Die Struktur dessen, wer ich war Ich löste mich auf Meine Konturen verschwanden Und anstelle der Kontur besetzte die Materie der Angst Die frei gewordenen Räume [Vocal Interlude] [Strophe 2, gesprochen] Ich war verloren, ich war unterwegs Und überall sah ich das Schwarze lauern In einem hellen Tag In einer morgendlichen Wohnung In einem Paar zugezogenen Gardinen Im Blau der Dämmerung In der Wärme einer Straße am Samstag Eine Sonne steht über ihr am Nachmittag Und es verschob sich wer ich war Ich kam mir abhanden Irgendwer war ich, den ich selbst nicht kannte Es fühlte sich fremd an in meiner Haut herumzulaufen Durch meinen Alltag zu gehen Meine Ziele zu verfolgen Meine Träume zu träumen Meinen Bezug zu haben Meine Eingerichtetheit weiterzuführen In einem System das sich "Mein Leben" nannte [Vocal Interlude] [Strophe 3, gesprochen] "Wenn du leben willst, erfinde dich neu", dachte ich Vielleicht als der, der du schon bist Die Erfindung könnte sein, mich selbst zu treffen In der eigenen Welt, im eigenen Zustand Als vielleicht der, der ich bin, denn Das muss ich schon sagen Ich war all die Jahre nicht zuhause gewesen In meiner Welt Sondern in einer fremden Ich taste umher, sternförmig Ich strecke die Hände aus und hoffe auf Kontakt Und wenn ich Berührung finde, spüre ich Hände Und Gegenstände Doch meine Hände sind es nicht Ich spüre kein Zusammenkommmen Alles, was ich berühre, verbindet sich nicht mit mir Ich bin nicht bei mir Irgendein Fremder zieht meine Bahnen Spricht meine Worte, fühlt mein Gefühl Erreicht meine Ziele Küsst mit meinen Lippen Schlägt mit meinen Fäusten Sieht mit meinen Augen [Vocal Interlude] [Strophe 4, gesprochen] Ich steh' im Ziel und niemand ist da Ich bin nicht bei mir Das kann ich klar sehen Es ist wie wenn man in ein Wolkenloch starrt Und eine Sicht hat, eine darüberliegende Schicht Ein Wolkenloch An dessen Rändern die Wolkenfetzen entlangflattern Aber das Loch schließt sich nicht Es bleibt wundersam geöffnet Und die Sicht bleibt Man Blick klar hindurch und erhält Erkenntnis Es ist, wie wenn man sich auf einem Kontinentalflug befindet Alle Anderen schlafen mit ihren Schlafmasken auf den Gesichtern Und du blickst von oben auf das Wolkenmeer Und siehst das Loch der Erkenntnis Es ist dein Loch Denn nur bist derjenige, der hier am Bullauge blick Deine Wange klebt an der Scheibe, sie ist kühl Ein Sicherheitsglas trennt dich vom ewigen Sog des Alls Das Glas ist nur wenige Zentimeter dick und man kann hindurchsehen Da du, da das Glas, da das All Du hängst im Sitz und überfliegst die Zonen der Zeit Oder der Erkenntnis Du könntest auch in einer Sonde zum Mars sitzen Doch da sitzt du nicht Du sitzt hier, du sitzest zur Rechten einer linken Hand In der sich eine Packung Ibuprofen-Tabletten befindet Umklammert und schweißnass Und du wirst landen in einer Welt, die dein Körper ist Man hat deine Körperwelt kartografiert Sie ist genau erfasst und beschrieben Man weiß hier, wo man ist Es gibt keine blinden Flecken Du bist Teil einer Gesellschaft Oder vielleicht bist du eine Gesellschaft Und es ist so: Dein Körper ist eine Landkarte der Schmerzen Er ist gezeichnet, hier kennst du dich aus im Gebiet Du findest auch im Dunkeln deinen Weg, du kommst ans Ziel Du findest auch im Dunkeln die Stelle, die weh tut

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Credits

Writers
  • PeterLicht
  • Boris Rogowski