Ruf aus der Gruft

Lyrics
[Songtext zu "Ruf aus der Gruft"] [MACHEATH] Nun hört die Stimme, die um Mitleid ruft Macheath liegt hier nicht unterm Hagedorn Nicht unter Buchen, nein, in einer Gruft Hierher verschlug ihn des Geschickes Zorn Gott geb, daß ihr sein letztes Wort noch hört Die dicksten Mauern schließen ihn jetzt ein Fragt ihr denn gar nicht, Freunde, wo er sei? Ist er gestorben, kocht euch Eierwein Solang er aber lebt, steht ihm doch bei Wollt ihr, daß seine Marter ewig währt? Jetzt kommt und seht, wie es ihm dreckig geht Jetzt ist er wirklich, was man pleite nennt Die ihr als oberste Autorität Nur eure schmier'gen Gelder anerkennt Seht, daß er euch nicht in die Grube fährt Ihr müßtet gleich zur Königin und in Haufen Und müßtet mit ihr über ihn was sprechen Wie Schweine eines hinterm andern laufen Ach, seine Zähne sind schon lang wie Rechen Wollt ihr, daß seine Marter ewig währt?
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Credits
- Writers
- Kurt Weill
- Bertolt Brecht