Volkers Nachtgesang

Album cover art for "Volkers Nachtgesang" by Max Bruch

Max Bruch - Pop

Volkers Nachtgesang

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Lyrics

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Die lichten Sterne funkeln Hernieder kalt und stumm; Von Waffen klirrt's im Dunkeln Der Tod schleicht draußen um Schweb' hoch hinauf mein Geigenklang Durchbrich die Nacht mit klarem Sang! Du weißt den Spuk von dannen Zu bannen Wohl finster ist die Stunde Doch hell sind Mut und Schwert; In meines Herzens Grunde Steht aller Freuden Herd O Lebenslust, wie reich du blühst O Heldenblut, wie kühn du glühst! Wie gleicht der Sonn' im Scheiden Ihr beiden! Ich denke hoher Ehren Sturmlust'ger Jugendzeit Da wir mit scharfen Speeren Hinjauchzten in den Streit Hei Schildgekrach im Sachsenkrieg! Auf unsern Bannern saß der Sieg Als wir die ersten Narben Erwarben Mein grünes Heimatleben Wie tauchst du mir empor! Des Schwarzwalds Wipfel weben Herüber an mein Ohr; So säuselt's in der Rebenflur So braust der Rhein, darauf ich fuhr Mit meinem Lieb zu zweien Im Maien O Minne, wundersüße Du Rosenhag in Blust Ich grüße dich, ich grüße Dich beut' aus tiefster Brust! Du rother Mund, gedenk' ich dein Es macht mich stark, wie firner Wein Das sollen Heunenwunden Bekunden Ihr Kön'ge, sonder Zagen Schlaft sanft, ich halte Wacht; Ein Glanz aus alten Tagen Erleuchtet mir die Nacht Und kommt die Früh' im blut'gen Kleid: Gott grüß dich grimmer Schwerterstreit! Dann magst du, Tod, zum Reigen Uns geigen!

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Credits

Writers
  • Max Bruch
  • Emanuel Geibel