Der letzte Mensch

Lyrics
[Part 1] 2018, das Leben geht weiter Alle um mich herum predigen Scheiße Die, wenn sie könnten bei der ersten Option ihre Seele auf die Hypothek überschreiben Eva beleidigt im Garten von Gott [?]klaute der Apfel ist mehlig und scheiße Die Dialoge, die mein Leben bereichern, führe ich weiter Versehentlich alleine Mittlerweile dermaßen antrainiert, Langeweile zu empfinden bei all'm, was passiert Überfliege das Drehbuch der Welt wenn ich scheiße und Schampoo nicht mehr interessant auf mich wirkt Alle wissen, ich bin auf Beats wie zuhaus' Bis ich mich bis zum Vexierpunkt verlauf Da wo niemand mehr schlaut ist [?] Aner Schlauer als, aber schließ das nicht aus Da vorne gibt's Käse und Cracker Jetzt bitte nicht in Erzählsträng'n verheddern Immer einer mehr wie bei Sherazade, die Seele ist gut und die Seele ist brav Ist doch ganz egal, wie sehr du ein Clown bist Du lebst dein' Traum Super potente Herangehensweise, Bedeutungsschwanger, ich tret' dir in Bauch Steh im Handycamlicht vor dein Fans aber schein dabei doppelt umnachtet Schön, du bist ein Clown und zufrieden damit Ich bin im Frieden damit, komm', ich will lachen Denk dich in mein Kopf, du Fotokopie Tötet mich dann für die Lobotomie Spalte mein' Schädl in der Hoffnung auf mehr, mit der Hoffnung im Takt einer Segelfläche Und erfahr dir Erleuchtung, danach die Verleumdung Und entweicht zischen aus der Schädeldecke Willst du ein' smoken, dann saug' dich hinein Kommen schon wieder hoch, um die Augen zu reiben Oder such dir ne Ecke und dann kauer dich ein Aber mehr glaubt man Schaulust zu meiden Frag' mal bei Nietsche ein paar Menschen graben gezielt Und spazier'n auf dem nackten Gefrierpunkt Zwischen Gedanken die keim'n und den Gedanken, die wachsen, sie wachen mit Zeit Ich klammer' mich daran, dass das hier entgleist Zeit Aber warten wär' falsch, wir sind g'rade dabei [Skit] Ich mein, als wär' die Scheiße ernst gemeint Ich fühl' mich wie der letzte Mensch, der diesen Scherz nicht peilt Trotzdem mitlacht, weil das ' ja witzig, aber irgendwann aufhört Und in die Runde fragt, jetzt mal ehrlich, hö? Jetzt mal ehrlich [Part 2] Und sie wiegen sich in Sicherheit Da wo niemand stehen bleibt Klar, geh'n ein paar dabei drauf Ein Part oder Arbeiter im Ameisenhaufen Mach es nicht aus Die Masse missbraucht aber nicht will, wenn sies willt, dabei gar nicht braucht Die Armee, die es jagt, wenn sie g'rade verdaut Den zahlbaren Preis und die Gage vertauscht In der Panik vor der Fatamorgana von 'nem Hebelzieher Panik vor der Fata Morgana von ein'm Gegenspieler EInige deiner Bekannten sagen, sie wissen wie alt er ist Sagen sie kenn'n die Adresse, die hässliche Fresse Die Flecken der Weste, die Blicke, sie ahn'n noch weit'res Nimm in die Hand, was dein's ist (ja) Klicke die Gun, geh damit in die Bank Während ich immer noch hier sitz' ohne Plan, ja scheiße Formulier' meine Fehler auf diesem Papier und sie schlieren im Äther Seziere die Welt, konserviere die Leere Sie ziert den Kamninsims wie bei nem Jäger Knie im Zenit dieser Wüste und extrahiere Ssteriles so wie ein Kathetder Aus der Metaebene wie Metastasen im Kleberfaden Zwischen Wahnsinn und jedweder Realität begraben Und ich steh so da (aha) Ich steh' so und und warte darauf das auf dem goldenen Schnitt die Essenz, die Idee, die Nuance entspringt Der Fehler der Rechnung gebor'n und bestimmt Dass er uns übernimmt und von vorne beginnt Ich steh' mittendrin in diesem Antitheater als winziger Teil In der Rolle vom letzten Menschen, der nicht applaudiert, in irgend'ner hinteren Reihe [Outro] Ich mein, schau dich um In diesem komischen Theater Und dann sag mir, das ist ernst gemeint Wenn ich daran zweifel', dann doch zu dein'n Gunsten
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Credits
- Writers
- Jenemy