Geist

Lyrics
[Part 1] Heule in meiner Unterwäsche, Tränen laufen durch die Finger Durch die Hände vor den Augen seh' ich plötzlich Mondlicht schimmern Es dauert seine Zeit bis ich begreif' Dass ich durchsichtig werde, unsichtbar, ein Geist Gefallen aus der Zeit, ein Geruch in einer heißen Nacht Der etwas in der Luft hängt, bis er endgültig verblasst Und so schweb' ich durch die Stadt, vorbei an Burgen aus Beton Schwarze Silhouetten starren schweigend, rauchend vom Balkon Geister tanzen durch die Brachen, durch die Ödnis vor'm IKEA Birken glitzern durch die Büsche, denn die Wälder kommen näher Keine Menschen, dafür Füchse, Rehe trinken aus der Pfütze Es donnert leise in der Ferne, aber nie löst sich die Hitze [Part 2] Sitz' im McDo am Hauptbahnhof, an den Tischen andere Geister Leuchten in der Dunkelheit, Milkshakes aus Tapetenkleister Die ganze Stadt ein Spukschloss, menschenleere Malls In denen der Chor der Körperlosen durch die leeren Gänge schallt "Smile", "Have a nice day", "Ciao", leise säuselnd durch die Speaker Geister auch im Hyperloop, immergleiche bleiche Lider Nächte aus Tinte, ich werfe einen Blick In das Schwarz der U-Bahn-Schächte, und etwas starrt zurück Kenn' noch andere Gespenster, hol' sie ab, und wir gleiten durch den Park Essen Popcorn auf der Bank, schau'n den Kaninchen zu, Blätterrauschen, leichter Regen Umgeben von Gespenstern meines Lebens
Rate this song
0/5.0 - 0 Ratings
Loading comments...
Credits
- Writers
- Tom Schley
- grim104