Seraphita

Lyrics
Erscheine jetzt nicht, traumverlornes Angesicht Mir windverschlagen auf des Lebens wilder See - Sei meine Fahrt auch voll von finster Sturm und Weh: Hier - jetzt - vereinen oder küssen wir uns nicht! Sonst löscht die laute Angst der Wasser vor der Zeit Das helle Leuchten, deines Angedenkens Stern Der durch die Nächtе herrscht - bleib von mir fern In dеines Ruheortes Heiterkeit! Doch wenn der Sturm am höchsten geht und kracht Zerrissen See und Himmel. Mond in meiner Nacht! Dann neige einmal dem Verzweifelten dich dar Lass deine Hand (wenn auch zu spät nun) hilfbereit Noch gleiten auf mein fahles Aug und sinkend Haar Eh grosse Woge siegt im letzten leeren Streit!
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Credits
- Writers
- Arnold Schoenberg
- Stefan George