Nie ward ich, Herrin, müd’

Lyrics
Nie ward ich, Herrin müd', um Euch zu minnen Noch werd' ich's sein, weil ich am Leben bleibe; Vom eignen Haß nun doch ans Land ich treibe Und kraftlos macht der Tränen endlos Rinnen Will lieber mir ein schön, weiß Grab gewinnen Als daß zur Schmach man Euren Namen schreibe Auf Marmor mir, trennt sich mein Geist vom Leibe Der wohl nunmehr ihm länger wohnet innen Drum, kann ein Herz, in Lieb und Treu erfahren Euch, ohn' ihm Qualen zu bereiten, gnügen Laßt diesem Euren Gnade widerfahren! Meint Euer Zorn auf andre Art zu siegen Er irrt, und wird nie, was er denkt, gewahren; Das dank', o Lieb', ich mir und deinem Fügen!
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Credits
- Writers
- Karl Förster
- Francesco Petrarca
- Arnold Schoenberg