Ein seltsamer Vogel

Lyrics
"Ein seltsamer Vogel ist so'n Aal Im Wasser lebt er meist Kommt doch bei Mondschein Dann und wann Ans Uferland gereist." Das sang ich oft Meines Herren Gästen Nun aber paßt's auf mich selber Am besten Ich halte jetzt kein Haus Und lebe äußerst schlicht Und lud auch niemand ein Und praßt' und lärmte nicht Und dennoch zehrt an mir Manch unverschämter Wicht Drum kann ich auch nichts bieten Ob ich will oder nicht Doch - dem schenk ich Meine nächtlichе Ruh Der mir den Grund kann weisеn Warum ich jede Mitternacht Den Tümpel muß umkreisen Daß Palle Glob und Erik Paa Es auch tun, das versteh ich so: Sie gehörten nie zu den Frommen; Jetzt würfeln sie Wiewohl zu Pferd Um den kühlsten Ort Weit weg vom Herd Wenn sie zur Hölle kommen Und der König Der von Sinnen stets Sobald die Eulen klagen Und stets nach einem Mädchen ruft Das tot seit Jahr und Tagen Auch dieser hat's verdient Und muß von Rechtes wegen jagen Denn er war immer höchst brutal Und Vorsicht galt es allermal Und off'nes Auge für Gefahr Da er ja selber Hofnarr war Bei jener großen Herrschaft Überm Monde Ich, der glaubte, daß im Grabe Man vollkomm'ne Ruhe habe Daß der Geist beim Staube bleibe Friedlich dort sein Wesen treibe Still sich sammle für das große Hoffest Wo, wir Bruder Knut sagt Ertönen die Posaunen Wo wir Guten wohlgemut Sünder speisen wie Kapaunen - Ach, daß ich im Ritte rase Gegen den Schwanz gedreht die Nase Sterbensmüd im wilden Lauf Wär's zu spät nicht Ich hinge mich auf Doch o wie süß Soll's schmecken zuletzt Werd ich dann doch in den Himmel versetzt! Zwar ist mein Sündenregister groß Allein vom meisten schwatz ich mich los! Wer gab der nackten Wahrheit Kleider? Wer war dafür geprügelt leider? Ja, wenn es noch Gerechtigkeit gibt Dann muß ich eingehn im Himmels Gnaden... Na, und dann mag Gott sich selber gnaden
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Credits
- Writers
- Jens Peter Jacobsen
- Arnold Schoenberg
- Robert Franz Arnold